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3. Projekt: Schulbau in Mwika 

Unser drittes Schulbauprojekt startet! Diesmal soll die Finanzierung durch einen Sponsorenlauf an der Lise-Meitner-Realschule in Paderborn gewährleistet werden. Am 11. Juli 2017 laufen die ca. 600 SchülerInnen der Schule und sammeln für jeden gelaufenen Kilometer Spenden im Familien- und Bekanntenkreis. 

Eine Vorschule in Mbwawa

Das kleine abgelegene Dorf Mbwawa liegt in den Usangu Plains im Südwesten Tansanias in der Nähe des Ruaha Nationalparks. Der nächstgrößere Ort ist Madundas. Dieser liegt jedoch so weit entfernt, dass die jüngeren Kinder nicht zu Fuß zur dortigen Vorschule gehen können. Außerdem sind die Wege zur Regenzeit oft unpassierbar. Für die Vorschule, die zur Zeit in Mbwawa aufgebaut wird, gibt es keinen geeigneten Raum, der groß genug wäre, um die altersgemischte Gruppe von ca. 80 bis 100 Kindern aufzunehmen. Außerdem ist das Arbeiten und Lernen mit unterschiedlichen Materialien sinnvollerweise nur in einem Rahmen möglich, der Schutz vor Sonne und Staub (in der Trockenzeit) und vor Nässe (in der Regenzeit) bietet.

Wie auch in Mwika und Lyanang'we,  ist die Vorschule in Mbwawa Teil des Montessori Outreach Programms. Sie verwendet Montessori-Pädagogik, um die Kinder individuell und in verschiedensten Lernbereichen auf die staatliche Grundschule vorzubereiten. Kinder, die  teilweise nur ihre Stammessprache sprechen, können hier Kisuaheli lernen, die Landessprache von Tansania. Dies ist die Bedingung dafür, dass sie an einer staatlichen Grundschule aufgenommen werden.

Wie auch bei unseren anderen Schulprojekten, werden für die vollständige Finanzierung des Baus 10.000 Euro benötigt. Die EinwohnerInnen von Mbwawa stellen ein geeignetes Grundstück, das sie gemeinsam aussuchen, sowie ihre Arbeitskraft zur Verfügung, indem sie sich tatkräftig an den Bauarbeiten, z.B. am Ausheben des Fundaments, beteiligen.

Die Gemeinde Mbwawa

In Mbwawa leben insgesamt ca. 700 Personen aus vier verschiedenen Stämmen;  ca. 200 von ihnen sind Kinder unter 10 Jahren. Viele der Bewohner, ca. 65 %, sind vor einigen Jahren  hierher zwangsumgesiedelt worden, da der Ruaha Nationalpark vergrößert wurde. 

Es folgen Fotos.